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Enduro WM 2009 – 5. Lauf in der Slowakei

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Marcus Kehr mit starker Leistung in der Slowakei

Zur fünften Runde der Enduro Weltmeisterschaft ging es für Marcus Kehr vom Team BVZ KTM RACING in die Slowakei. In der Stadt Puchov erwartete die Piloten eine richtig schwere Geländefahrt bei absolut anspruchsvollen Bedingungen. Durch Dauerregen war der Untergrund komplett aufgeweicht und tiefe Spuren und Wurzeln fuhren sich frei. Marcus Kehr stellte sich hervorragend auf die Bedingungen ein, zeigte zwei bärenstarke Leistungen und wurde am Ende, beide Male nur um Sekundenbruchteile geschlagen, zweimal auf Rang vier notiert. Mit diesem Resultat konnte der Flöhaer den fünften Rang im Zwischenklassement der E3 Enduro Weltmeisterschaft zurückerobern.

Marcus Kehr: „Am ersten Tag habe ich einen Hänger in der letzten Prüfung gehabt und dort das Podium verloren. Das Ganze war ein Lotteriespiel. Die Bäume im Extremtest waren durch Regen und Schlamm wie Eis geworden und du hattest keine Chance mehr einen Fehler zu korrigieren. Ansonsten ist der Tag perfekt gelaufen und das Podium war immer im Bereich des Möglichen. Am zweiten Tag habe ich mir dann noch mal richtig viel vorgenommen, gleich die erste Prüfung gewonnen und die Führung übernommen. Zu Beginn der zweiten Runde musste ich diese abgeben und konnte mich bis zur vorletzten Prüfung auf Rang zwei behaupten. In der letzten Prüfung musste ich mich noch zwei Kontrahenten beugen und verpasste mit einem Rückstand von nur 0,77 Sekunden mein erstes Podium der Saison 2009. Die Enttäuschung liegt tief, wenn du wirklich alles dafür tust und stehst dann doch am Ende mit leeren Händen da. Es ist schön, dass ich das Vertrauen von KTM genieße und schon beim nächsten Lauf in Mexiko werde ich das Podium wieder angreifen.“

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Resultate und Ergebnisse unter: www.abc-wec.com

Enduro WM 2009 – 4. Lauf in Finnland

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Kehr ohne Fortune in Finnland

Nach der mehrwöchigen WM-Pause ging es zur vierten Runde der Enduro Weltmeisterschaft nach Riihimäki in Finnland. Für Marcus Kehr vom Team BVZ KTM RACING war die Zielstellung klar: WM-Rang fünf sollte verteidigt und bei optimalem Verlauf das Podium angegriffen werden. Doch es kam alles anders als gedacht.

Schon der Auftakt beim Prolog am Freitagabend ging mit einem Sturz und dem damit verbundenen Rückstand ziemlich in die Hose. Diesem Rückstand fuhr der Flöhaer den gesamten Samstag hinterher und war am Ende nur auf Rang sieben platziert. Auch der zweite Fahrtag lief nicht viel besser und nach einigen Stürzen stand hier der fünfte Rang zu Buche. Zu allem Überfluss verlor Kehr Gesamtrang fünf an den Italiener Mossini. Allerdings ist der Rückstand mit nur zwei Punkten sehr überschaubar und schon am kommenden Wochenende werden die Karten beim Grand Prix in der Slowakei neu gemischt.

Marcus Kehr: „Aktuell befinde ich mich in einer Phase, wo alles etwas zäh läuft. Das Team arbeitet perfekt und ich habe hervorragende Rahmenbedingungen. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich dies nicht mit Top-Resultaten zurückzahlen kann. Immer wieder passieren kleine Fehler und Stürze die dann in Summe den Rückstand ausmachen. Wenn alles passt, bin ich beim Kampf um das Podium dabei. Ich weiß das, will es unbedingt möglich machen und setze mich dabei wohl auch etwas zuviel unter Druck. Dann kommen solche unnötigen Stürze und Fehler dabei heraus. Würde dies passieren, weil ich zuviel Risiko eingehe, dann wäre das eine plausible Erklärung. Aber dies ist nicht der Fall. Jetzt werde ich das Rennen hier in Finnland abhaken und nach vorne schauen. Zum Glück ist jetzt gleich das Rennen in der Slowakei und ich kann dort die Verhältnisse für mich wieder gerade rücken.“

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Enduro WM 2009 – 3. Lauf in Italien

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Marcus Kehr festigt WM-Rang fünf!

Nach den Auftaktrunden in Portugal und Spanien ging es für Marcus Kehr vom Team

BVZ KTM RACING zur dritten Veranstaltung der Enduro Weltmeisterschaft 2009 nach Italien. In Iglesias auf Sardinien erwartete die Piloten ein mit Felsen und Steinen gespicktes Terrain. Dazu forderte ein Enduro-Test mit unzähligen Flußdurchfahrten seinen Tribut und keiner der Fahrer kam trocken über die Runden.

Marcus Kehr glänzte an beiden Tagen mit starken Leistungen und holte sich zweimal gegen die hochkarätige Konkurrenz den sechsten Rang in der Tageswertung. Mit dieser Konstanz konnte der Flöhaer den fünften Rang im Zwischenklassement der Enduro Weltmeisterschaft 2009 festigen.

„Was bin ich froh, dass nun endlich diese WM-Läufe mit Felsen und Steinen hinter uns liegen. Jetzt haben wir zwei Monate WM-Pause die ich intensiv nutzen werde. Nach den ersten drei WM-Läufen habe ich klar meine Stärken und Schwächen analysiert und weiß genau woran ich arbeiten muss. Die bisher erreichten Platzierungen sind durchaus ok, aber ich muss mich weiter steigern und vor allem meine eigene Fehlerquote reduzieren. Immer wieder sind es kleine Fehler, die mich eine Spitzenplatzierung auf dem Podium kosten. Das ist enorm schade, denn die Rahmenbedingungen mit Motorrad und Team passen perfekt.“

Resultate und Ergebnisse unter: www.abc-wec.com

Enduro WM 2009 – 1. und 2. Lauf

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Marcus Kehr mit tollem Start in die WM-Saison 2009!

Mit einer Doppelveranstaltung in Portugal und Spanien wurde die Enduro Weltmeisterschaft des Jahres 2009 eröffnet. Marcus Kehr vom Team BVZ KTM RACING ging dabei, wie bereits in den vergangenen Jahren, in der Klasse E3 an den Start. „In diesem Jahr kann man die Klasse E3 unwahrscheinlich schwer einschätzen. Superstars wie Ivan Cervantes und David Knight haben in diese Klasse gewechselt und ich kann die Konkurrenz noch nicht richtig einschätzen“, so der Flöhaer vor dem WM Auftakt in Portugal. Nach den ersten vier Veranstaltungstagen sieht die Sache gleich anders aus und Marcus Kehr setzte sich gegen die hochkarätige Konkurrenz hervorragend in Szene.

Mit kontinuierlichen Leistungen konnte er sich in Portugal und Spanien am Samstag den siebten Rang notieren lassen, während er sich am Sonntag nochmals steigerte und beide Male als Fünfter im Ziel notiert wurde. Dennoch viel das Fazit des deutschen Enduro-Champion nicht ganz zufrieden aus: „Die WM-Spitze hängt brutal dicht beieinander. Ein kleiner Fehler wirft dich im Kampf um das Podium aussichtslos zurück und das ist mir gleich zweimal passiert. Nur knapp hinter der Spitze habe ich jeweils nur eine Prüfung versemmelt und schon war ich „nur“ auf Rang fünf. Vorher wäre ich damit einverstanden gewesen, aber nun habe ich gesehen dass ich auch ganz an der Spitze mithalten kann und durchaus eine realistische Chance auf das Podium besteht. Dazu kommt, dass mir der betonharte und felsige Untergrund überhaupt nicht liegt. Zum Glück wird nur noch das Rennen in Italien bei diesen Bodenverhältnissen ausgetragen und ich freue mich schon jetzt auf den griffigen Lehmboden in der Slowakei.“

Resultate und Ergebnisse unter: www.abc-wec.com

Enduro WM Italien 2008

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Grand Prix 7 Italien – Piediluco
Kehr und Hartmann behaupten sich in den Top-10 der Weltmeisterschaft!
In der mittelitalienischen Region Umbrien, genauer in Piediluco, wurde die siebte und
damit vorletzte Runde zur Enduro Weltmeisterschaft 2008 ausgetragen. Für Mike Hartmann und Marcus Kehr galt es dabei, die bisher gezeigten Leistungen in der Weltelite zu bestätigen und beide Piloten konnten sich mit einer starken Vorstellung behaupten.
Klasse E1: Hartmann rückt auf WM-Rang sieben vor
Mit den Rängen sieben und neun konnte sich der Heidenheimer in Italien stark in Szene setzen und sich auf den siebten Gesamtrang im Zwischenklassement der E1 Enduro Weltmeisterschaft verbessern. „Es war ein sehr anspruchsvoller Grand Prix auf hohem Niveau. Ich habe schnell einen sehr guten Rhythmus gefunden und bin sehr gut zurecht gekommen. Das spiegelt sich natürlich dann auch in den Resultaten wieder. Mit dem siebten Rang im Zwischenklassement bin ich hochzufrieden und jetzt gilt es diesen in Frankreich beim WM-Finale zu behaupten. Allerdings habe ich ein nicht so schönes Andenken an Italien mitgebracht. In einer der Prüfungen bin ich mit der Hand wuchtig vor einen Baum geprallt und habe mir wohl eine Kapselverletzung zugegezogen. Genaueres kann ich aber erst nach der Diagnose durch die Ärzte sagen. Ich hoffe nur, dass es nichts Ernsthaftes ist. Am Wochenende steht der DM-Lauf in Tucheim auf dem Kalender und da habe ich noch einiges gerade zu rücken, bevor es dann zum WM-Finale nach Frankreich geht.“
Klasse E3: Kehr mit grippalem Infekt in die Top-10
Marcus Kehr zog nach den Rängen zehn und neun enttäuscht Fazit: „Irgendwie habe ich mir in Dachsbach eine Infektion eingefangen. Bei der Anreise am Dienstag ging dann schon nichts mehr. Das Rennen habe ich trotzdem in Angriff genommen, aber es war mir nicht möglich meinen normalen Speed überhaupt nur ansatzweise zu fahren. Am Sonntag ging es dann etwas besser und ich habe sogar die Bestzeit im Crosstest gefahren. Das zeigt, daß viel mehr drin gewesen wäre. Jetzt setze ich auf das WM Finale in Frankreich und hoffe dort dann topfit auf einen richtig guten Abschluss der WM-Saison 2008.“
Resultate und Ergebnisse: www.abc-wec.com

Six Days Griechenland

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Bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften der Offroad-Endurofahrer belegte die Deutsche National-Mannschaft nach sechs Fahrtagen den achten Platz von 33 teilnehmenden Nationen. Noch besser waren die Junioren, die sich in der glühenden Hitze im nordgriechischen Serres am Ende auf dem sechsten Platz klassifizierten.

Die Leistungsträger der deutschen Nationalmannschaft waren Marcus Kehr (Flöha) und Mike Hartman (Heidenheim) aus dem „Team BvZ KTM Racing“. Die beiden Fahrer, die sonst in der Enduro-Weltmeisterschaft an den Start gehen, belegten in ihrer Klasse den siebten beziehungsweise den neunten Gesamtrang. Doch Einzelergebnisse sind bei den ISDE nicht so entscheidend, da an jedem der sechs Fahrtage die besten fünf der sechs Mannschaftsmitglieder gewertet werden. Doch auch Stefan Hau (Lenggries), Marco Straubel (Zarnekau) „Team BvZ KTM Racing“, Ralf Scheidhauer (Drehbach) und Christoph Seifert (Waldkirchen) „Team BvZ KTM Racing“ kämpften sich sechs Tage lang erfolgreich durch das Gelände.

Starker Staub und große Hitze
Dabei hatten die Fahrer vor allem mit aufgewirbeltem Staub durch vorausfahrende Piloten und großer Hitze zu kämpfen. Teilweise zeigte das Thermometer im Fahrerlager in Serres mehr als 40 Grad an. Wenn die Strecke im Verlauf des Tages dann aus der Strymonas-Ebene hinauf auf 1.600 Meter in die Berge führte, waren die dort herrschenden 22 Grad eine willkommene Abkühlung. Am besten kamen die Franzosen mit diesen Verhältnissen zurecht. Die Equipe Tricolore holte nach einer Woche mit nur knapp einer Minute Vorsprung vor den Italienern den WM-Titel. Das deutsche World-Trophy-Team belegte nach sechs Tagen Rang acht.

Dezimiertes Junior-Team zeigt Top-Leistung
Die deutschen Junioren belegten bei der Mannschafts-WM den sechsten Platz. Dabei musste das Vier-Mann-Team zwei Ausfälle verkraften. Bereits am ersten Tag stürzte Jörg Haustein (Drehbach). Am zweiten Tag kämpfte sich der verletzte Pilot noch bis ins Ziel, musste jedoch anschließend auf einen weiteren Start verzichten. So setzte das verbliebene Fahrer-Trio Edward Hübner (Lunzenau) aus dem DMSB Junior Team, Derrick Görner (Gornau) und Andreas Beier (Krumhermersdorf) ebenfalls DMSB Junior Team den Wettkampf fort – und festigte den sechsten Platz. Am sechsten Fahrtag war nach mehr als 1200 Kilometern im Gelände nur noch das Abschluss-Motocross vor rund 10.000 Zuschauern auf der Rennstrecke in Serres zu absolvieren. Im letzten Rennen des Tages stürzte Andreas Beier kurz vor dem Ziel und kugelte sich bei einem nachfolgenden Rennunfall den Arm aus, sodass er das Rennen nicht mehr beenden konnte. Trotzdem sicherte sich das Junior Team den sechsten Platz in der Meisterschaftswertung.

Ergebnisse gibt es bei Motorcycling Australia.

Enduro WM Polen 2008

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Kehr und Hartmann glänzen in den Top-10 der Weltmeisterschaft!

Zur vierten Runde der Enduro Weltmeisterschaft 2008 reisten Markus Kehr und Mike Hartmann nach Polen. Etwa 130km südlich von Danzig gelegen erwartete die beiden Cracks des Team BvZ KTM Racing eine anspruchsvolle Veranstaltung mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen, die von Sand- über Misch- bis hin zum Hartboden reichten. Neben den beiden WM-Dauerstartern ging auch der junge Edward Hübner an den Start und feierte sein Debüt in der Enduro Junioren Weltmeisterschaft.

Klasse E1: Mike Hartmann mit den Rängen neun und sieben im Aufwind

Mike Hartmann hat die Nachwehen seiner Knie-Operation mittlerweile vollständig auskuriert und der Aufwärtstrend des Heidenheimers ist unübersehbar. Auf der schweren und anspruchsvollen Veranstaltung in Polen untermauerte Hartmann mit den Rängen neun und sieben seine Ambitionen und zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das gesamte Wochenende war in Ordnung. Am ersten Tag hatte ich zwei unnötige Stürze, aber diese hatten keine Auswirkungen auf das Gesamtklassement. Am zweiten Tag lief alles reibungslos und mit Rang sieben bin ich zufrieden. Von den Zeiten nähere ich mich mehr und mehr den Top-5 und mal schauen, was im weiteren Saisonverlauf noch so möglich ist.“ Nach dem Rennen in Polen liegt Hartmann auf Rang neun des Zwischenklassements und hat durchaus Chancen sich weiter nach vorne zu arbeiten.

Klasse E3: Marcus Kehr festigt mit den Rängen fünf und sechs die Top-5

In der Klasse E3 ging es über beide Fahrtage hoch und sehr eng her und Marcus Kehr setzte sich mit den Rängen fünf und sechs hervorragend in Szene: „Ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich das Podium an diesem Wochenende nicht ganz erreicht habe. Es fehlen nur knapp zehn Sekunden und es liegt wirklich alles Kopf an Kopf. Die Klasse ist derart ausgeglichen, dass der kleinste Fehler entscheidend ist. Absolut toll ist, dass ich an beiden Tagen eine Bestzeit markieren konnte. Ich muss mich im Crosstest noch steigern, denn dort habe ich Zeit verloren die ich beim Endurotest herausgeholt habe. Allerdings habe ich wieder einmal feststellen können, dass mein Speed auf dem der Titelkandidaten liegt und ich kann jederzeit um das Podium kämpfen“.

Klasse EJ: Edward Hübner mit starkem Debüt

Mit den Rängen acht und fünfzehn feierte der junge Edward Hübner ein starkes Debüt in der Junioren Weltmeisterschaft und zog entsprechend zufrieden Bilanz: „Hier kann ich richtig etwas lernen. Das Tempo und die Anforderungen sind ein Vielfaches höher als bei der Deutschen Meisterschaft. Am zweiten Tag ist mir die Kraft etwas ausgegangen, aber nun weiß ich genau woran ich arbeiten muss. Ein tolles Erlebnis!“

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Enduro WM Spanien 2008

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Traumhaftes Ambiente beim Grand Prix von Spanien

Nach dem Grand Prix von Portugal reisten Marcus Kehr und Mike Hartmann vom Team BvZ KTM Racing zur dritten Runde der Enduro Weltmeisterschaft 2008 nach Spanien. Nach einer Strecke von knapp 1200km Anreise präsentierte sich der Austragungsort Sitges mit einem beeindruckenden Panorama. An der Sonnenküste der Costa Brava, nur unweit von Barcelona gelegen, sorgten das milde mediterrane Klima und die palmenbesäumte, breite Promenade gleich am Strand von Sitges für eine einzigartige Atmosphäre.

Klasse E1: Mike Hartmann zurück in den Top-10

Nach seinem Pech in Portugal kehrte Mike Hartmann beim Grand Prix von Spanien ins Renngeschehen zurück. Am ersten Fahrtag nach drei Stürzen auf Rang zehn platziert, konnte sich der Heidenheimer am zweiten Fahrtag steigern und den achten Rang belegen. „Es geht von Rennen zu Rennen weiter aufwärts. Heute habe ich mir nur einen Sturz im Extremtest erlaubt. Dort im tiefen Sand an der Strandpromenade habe ich dann auch gleich mal gut zehn Sekunden liegen gelassen. Im Großen und Ganzen bin ich aber recht zufrieden, da ich nach meiner Knieverletzung noch nicht wieder mein gewohntes Leistungsniveau erreicht habe. In der Gesamtwertung der E1 bin ich jetzt wieder auf Rang zehn und habe Anschluss an die vor mir platzierten Piloten. Da ist im weiteren Saisonverlauf noch einiges möglich.“

Klasse E3: Pech für Marcus Kehr

Vor Wochenfrist noch auf dem Grand Prix Podium, lief es für Marcus Kehr in Spanien zunächst nicht richtig rund. „Auf der Verbindungsetappe habe ich mir an einem Felsen den Auspuff eingedrückt und musste diesen wechseln. Die Zeit dafür war dermaßen eng gesteckt, dass ich am Ende zusätzlich noch eine Strafminute bekommen habe. Damit war eine weitere Top-Platzierung natürlich komplett außer Reichweite.“ So war es am Ende Rang zwölf der am ersten Fahrtag zu Buche stand. Am zweiten Tag war nur ein Ausrutscher im Extremtest zu verzeichnen und Kehr kehrte mit Rang sechs in die gewohnten Regionen zurück. „Heute bin ich mit meinen Zeiten sehr zufrieden. Ich bin den ganzen Tag auf einem sehr hohen Niveau gefahren und bis auf den Ausrutscher hat alles gepasst. Das Spitzenfeld liegt derart dich beieinander, dass der kleinste Fehler gleich bestraft wird. Wenn alles läuft, kann ich jederzeit um das Podium kämpfen. In der Gesamtwertung bin ich jetzt Sechster und habe noch alle Möglichkeiten.“

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Enduro WM Portugal 2008

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Grand Prix 2 Portugal – Vale de Cambra

Sensationelles Grand Prix Podium für das Team BvZ KTM Racing !

Nach den soliden Leistungen beim Auftaktrennen zur Enduro Weltmeisterschaft 2008 im

schwedischen Östersund ging es für Marcus Kehr und Mike Hartmann zur zweiten Veranstaltung der Grand Prix Serie nach Vale de Cambra in Portugal. Wer im Süden Europas mit optimalen Wetterbedingungen und strahlendem Sonnenschein gerechnet hatte, wurde bitter enttäuscht. Regen, Schlamm und äußerst widrige Umstände sorgten dafür, dass die ohnehin überaus anspruchsvolle und schwierige Strecke noch selektiver wurde. Marcus Kehr machte dies alles nichts aus und der Flöhaer wartete mit einer absoluten Weltklasseleistung auf. Ohne den kleinsten Fehler zog Kehr seine Runden, platzierte sich in allen Wertungsprüfungen mit den schnellsten Prüfungszeiten im Spitzenfeld und bestieg an beiden Renntagen als Dritter sensationell das Podium. Mike Hartmann wurde durch die Nachwirkungen seiner Knieverletzung eingebremst, konnte aber dennoch am ersten Fahrtag einen guten zehnten Rang verbuchen.

Klasse E1: Rang zehn und Startverbot am Sonntag

Mit einer guten Leistung über den gesamten ersten Fahrtag hatte sich Mike Hartmann zunächst in Schlagdistanz zu den Top-5 auf dem achten Rang platziert, ehe er mit starken Schmerzen etwas zurückfiel und auf Rang zehn ins Ziel kam. Gleich nach der Zieldurchfahrt wurde Hartmann zur medizinischen Abteilung verbracht und einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Nach dem Verabreichen einer Infusion wurde Hartmann zur weiteren Behandlung ins örtliche Krankenhaus überführt. Nach einem Bluttest bekam Hartmann vom behandelnden Arzt Startverbot und musste so auf den zweiten Fahrtag verzichten. „Alles hat mit einem Krampf im Fuß begonnen. Ich fühlte mich gut aber am Ende des Tages änderte es sich schlagartig. Zu den Schmerzen kamen Übelkeit und Schwindel dazu und rum war es. Bei der Untersuchung im Krankenhaus war der Arzt der Meinung, dass dies wohl noch mit meiner Kreuzband-OP zu tun hat und die extreme Beanspruchung bei diesen Bedingungen die ganze Sache verursacht hat. Sehr schade, aber in Spanien wird wieder voll angegriffen.“

Klasse E3: Marcus Kehr mit sensationeller Leistung zweimal auf dem Podium

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Hochzufrieden zog Marcus Kehr nach den sensationellen dritten Rängen Fazit: „Einfach unglaublich. An diesen beiden Tagen hat einfach alles gepasst. Ich habe gleich einen sehr guten Rhythmus gefunden und konnte voll angreifen. Mein Motorrad ist eine Wucht, dafür muss ich meinem Team ein großes Lob aussprechen. Wir haben vor dem Rennen hier in Portugal nochmals die Getriebeübersetzung verändert und das hat sich mehr als bezahlt gemacht. Jetzt bin in der WM auf Rang fünf und freue mich auf die anstehenden Aufgaben“. Resultate und Ergebnisse: www.abc-wec.com

Enduro WM Schweden 2008!

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Team BvZ KTM Racing mit den ersten WM-Punkten in der Saison 2008!

Nach dem Auftakt zur Deutschen Enduro Meisterschaft ging es für Marcus Kehr und Mike Hartmann zum ersten Grand Prix der Enduro Weltmeisterschaft 2008, der schon fast traditionell im schwedischen Östersund ausgetragen wird. Im hohen Norden gab es für die Piloten extreme Bedingungen mit Eis und Schnee, wobei der Wettergott in diesem Jahr Einsehen hatte und die Fahrer nicht zusätzlich mit Minustemperaturen forderte. Marcus Kehr und Mike Hartmann punkteten an beiden Fahrtagen solide und zogen ein positives Fazit.

Klasse E1: Mike Hartmann punktet beim Auftakt zweimal solide

Mike Hartmann zeigte auch in Schweden eine starke Leistung. Der Heidenheimer, erst vor vier Monaten mit einem Kreuzbandriss schwer verletzt, fuhr an beiden Tagen fast fehlerfrei und punktete mit den Rängen drei- und fünfzehn solide. Damit steht nach dem Grand Prix von Schweden Rang dreizehn in der Enduro Weltmeisterschaft der Klasse E1 zu Buche. „Nach meiner schweren Verletzung bin ich mehr als zufrieden. Zweimal gut durchgefahren, ein paar Mal ausgerutscht aber an beiden Tagen gepunktet. Darauf kann man Aufbauen wenn es zu den nächsten Rennen geht. Bis dahin habe ich meinen Trainingsrückstand weiter aufgeholt und dann ist das Ziel wieder ganz klar die Top-10.“

Klasse E3: Zwei Top-10 Platzierungen für Marcus Kehr

Für Marcus Kehr ging es beim WM-Auftakt zweimal in die Top-10 und nach den Rängen sieben und acht liegt Kehr auf dem achten Rang der Enduro Weltmeisterschaft 2008. „Mit dem Erreichten bin ich durchaus zufrieden. Sicher kann es immer etwas mehr sein, aber ich habe meinen besten Saisonstart in der Weltmeisterschaft hingelegt. Hier sind gleich fünf Skandinavier vor mir gelandet und die haben bei diesen extremen Bedingungen wirklich Heimspiel. Wenn es jetzt zu den Rennen in Spanien und Portugal geht, werden sich die Kräfteverhältnisse noch mal stark verschieben und dann will ich weiter vorne sein. Wir haben eine gute Basis für den weiteren Saisonverlauf gelegt.“

Resultate und Ergebnisse: www.abc-wec.com

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